Abellio-Zug der RB 20 trägt nun Namen „Unesco-Welterbe“

In Thüringen ist ein weiteres Zeichen für die Bedeutung der kulturellen Schätze des Freistaats gesetzt worden: Ein Abellio-Regionalzug der Linie RB 20 führt jetzt den Namen „Unesco-Welterbe“. Die Benennung soll auf die herausragende Bedeutung der fünf zum Weltkulturerbe gehörenden Stätten zwischen Eisenach und Naumburg aufmerksam machen. Zu diesen zählen das Wartburgensemble, die Buchenwälder des Nationalparks Hainich, das Bauhaus in Weimar, die historische Mitte von Weimar und Dessau sowie die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal – letztere zwar überregional, aber mit Bezügen zu Thüringen.

Die Wagengestaltung zeigt farbenfrohe Fotomotive dieser Stätten, begleitet von kurzen informativen Texten. Passagiere sollen so während der Fahrt automatisch in Berührung mit dem kulturellen Erbe kommen. Der Zug verkehrt regelmäßig auf der Strecke zwischen Eisenach und Naumburg (Saale), wodurch Touristen wie Einheimische gleichermaßen angesprochen werden. Die Aktion ist Teil einer Kooperation zwischen Abellio, der Landesregierung und dem Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

„Thüringen ist reich an Welten, die die UNESCO als schützenswert anerkannt hat“, sagte ein Sprecher des Unternehmens bei der Taufe des Zuges. „Mit diesem fahrenden Botschafter wollen wir Neugier wecken und gleichzeitig Stolz auf unsere Heimat vermitteln.“ Auch die Tourismuswirtschaft begrüßt die Initiative, da sie zur besseren Sichtbarkeit der Region beiträgt. Zukünftig sind ähnliche Projekte mit anderen thematischen Zügen geplant, etwa im Bereich Natur oder Industriegeschichte.

Quellen: MDR – Nachrichten