23 Tote nach Sturz in verlassene Goldminen in Ghana

In Ghana haben verlassene Gruben illegaler Goldminen zu einem tödlichen Unglück geführt: 23 Menschen, darunter 11 Kinder, kamen ums Leben, nachdem sie in tiefe Schächte gestürzt waren. Die Vorfälle ereigneten sich in einer Region mit weit verbreitetem illegalen Goldbergbau, wo oft keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und verlassene Minen unbeaufsichtigt bleiben.

Der illegale Goldabbau ist in weiten Teilen Ghanas ein anhaltendes Problem, das sowohl ökologische als auch menschliche Katastrophen auslöst. Obwohl der Bergbausektor eine wichtige Einkommensquelle darstellt, führen ungeplante und nicht regulierte Aktivitäten immer wieder zu Erdrutschen, Vergiftungen durch Quecksilber und tödlichen Stürzen – besonders für Kinder, die die Gruben oft als Spielplätze nutzen.

Die Regierung hat in der Vergangenheit Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Abbaus angekündigt, darunter Räumaktionen und die Förderung legaler Alternativen. Doch Experten betonen, dass langfristige Lösungen wie Aufklärung, bessere Arbeitsmöglichkeiten und die Sanierung gefährlicher Gelände dringend erforderlich sind, um weitere Tragödien zu verhindern.

Quellen: France 24 – Africa