Ägyptens Fußballverband reicht Beschwerde bei FIFA ein

Nach dem Ausscheiden in der Runde der letzten 16 bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hat der ägyptische Fußballverband (EFA) eine formelle Beschwerde bei der FIFA eingereicht. Das Team von Trainer Hossam Hassan war am Samstag in einem umstrittenen Spiel gegen Argentinien ausgeschieden, in dem Lionel Messi eine entscheidende Rolle spielte.

Hassan äußerte Bedenken hinsichtlich der Schiedsrichterentscheidungen, die seiner Meinung nach die argentinische Mannschaft begünstigt hätten. „Sie wollten, dass Messi bleibt“, sagte er und deutete an, dass die Schiedsrichter unter dem Druck standen, eine der größten Fußballikonen im Turnier zu halten.

Die EFA fordert nun eine Untersuchung der Schiedsrichterleistungen und spricht von „Doppelstandards“. Die Vorwürfe könnten weitreichende Folgen für die Schiedsrichter und die Wahrnehmung des Turniers haben, insbesondere in Ländern, die sich für eine gerechte Behandlung im internationalen Fußball einsetzen.

Quellen: BBC News, Al Jazeera English, AllAfrica