Ärzte ohne Grenzen schließen Krankenhaus im Südsudan nach 31 Jahren

Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat angekündigt, dass es gezwungen ist, sein Krankenhaus in Lankien, im Bundesstaat Jonglei, Südsudan, nach 31 Jahren Betrieb dauerhaft zu schließen. Diese Entscheidung folgt einem Bombardement des Krankenhauses am 3. Februar, das die medizinische Versorgung in der Region erheblich beeinträchtigte.

Die Schließung des Krankenhauses stellt einen dramatischen Rückschlag für die lokale Bevölkerung dar, die bereits unter extrem eingeschränktem Zugang zu Gesundheitsdiensten leidet. MSF hat die Konfliktparteien aufgefordert, Angriffe auf medizinische Einrichtungen und Personal zu unterlassen, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

Die Schließung des Krankenhauses könnte zu einem Anstieg von vermeidbaren Krankheiten und Todesfällen führen, da viele Menschen in der Region auf die medizinische Versorgung angewiesen sind. Die humanitäre Krise im Südsudan bleibt angesichts der anhaltenden Konflikte und der instabilen politischen Situation ein drängendes Problem.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa