Äthiopien beendet historische 40-tägige Nationale Dialogkonferenz

Am Samstag hat Äthiopien seine historische 40-tägige Nationale Dialogkonferenz offiziell abgeschlossen. Die Konferenz, die in der Hauptstadt Addis Abeba stattfand, brachte fast 4.000 Teilnehmer zusammen – darunter Politiker, Zivilgesellschaftsvertreter, religiöse Führer, Intellektuelle und Vertreter ethnischer Minderheiten. Ziel war es, über zentrale nationale Herausforderungen wie politische Reformen, ethnische Spannungen, Menschenrechte und die Zukunft der föderalen Struktur des Landes zu beraten.

Die Gespräche wurden von der unabhängigen National Dialogue Commission (NDC) geleitet, die 2023 eingerichtet wurde, um einen inklusiven nationalen Konsens zu fördern. Beobachter sehen den Abschluss der Konferenz als bedeutenden Schritt zur Deeskalation nach Jahren bewaffneter Konflikte, insbesondere dem verheerenden Bürgerkrieg in der Region Tigray. Obwohl konkrete Beschlüsse zunächst nicht veröffentlicht wurden, kündigten die Organisatoren an, dass ein detaillierter Bericht mit Empfehlungen in den kommenden Wochen vorgelegt wird.

Präsident Sahle-Work Zewde würdigte die Teilnehmer als „Architekten des Friedens“ und betonte die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs. Internationale Partner, darunter die Afrikanische Union und die Vereinten Nationen, begrüßten das Ergebnis als positives Signal für Demokratie und Versöhnung im ostafrikanischen Land.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Ethiopia