Angola: Aktivist Osvaldo Caholo zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt

Der angolanische Aktivist Osvaldo Caholo wurde am 27. April 2026 zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Er wurde wegen öffentlicher Aufstachelung zu einem Verbrechen schuldig gesprochen. Caholo war seit seiner Festnahme am 19. Juli 2025 fast zehn Monate in Haft, bevor das Urteil verkündet wurde.

Das Urteil hat in Angola und international für Aufsehen gesorgt, da es die Debatte um die Meinungsfreiheit und die Rechte von Aktivisten im Land neu entfacht. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich auch Anklage wegen Rebellion und öffentlicher Verherrlichung von Verbrechen erhoben, was die besorgniserregende Situation für politische Aktivisten in Angola verdeutlicht.

Die Organisation Maka Angola hat das Urteil untersucht und kritisiert, dass es ein besorgniserregendes Zeichen für die Unterdrückung von abweichenden Stimmen in dem afrikanischen Land ist. Die Unterstützung für Caholo und die Forderungen nach seiner Freilassung nehmen zu, während immer mehr Menschen auf die Notwendigkeit von Reformen in der angolanischen Gesellschaft aufmerksam werden.

Quellen: Maka