Angola fordert UN-Habitat zur Beschleunigung der städtischen Agenda auf

Angola hat in Baku, Aserbaidschan, eine klare Botschaft an die Vereinten Nationen gerichtet. Bei einer Diskussion im Rahmen eines internationalen Forums plädierten angolanische Vertreter dafür, die Umsetzung der neuen urbanen Agenda durch das Programm für Menschenansiedlungen (UN-Habitat) bis zum Jahr 2036 zu forcieren. Ziel dieser Initiative ist es, Afrika zu helfen, künftige klimatische Verwundbarkeiten und soziale Ausgrenzungen zu vermeiden.

Die angolanische Regierung unterstrich die Notwendigkeit, dass Städte und Gemeinden in Afrika nicht nur widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels werden, sondern auch gerechter und integrativer gestaltet werden. Diese Themen stehen im Mittelpunkt der globalen Agenda für nachhaltige Entwicklung, die auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in urbanen Räumen abzielt.

In den letzten Jahren hat Angola erheblich in die Stadtentwicklung investiert, um die Lebensqualität in seinen Städten zu verbessern. Diese Bemühungen sind Teil eines größeren Plans, der sich mit den Herausforderungen der Urbanisierung auseinandersetzt und gleichzeitig die sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Bevölkerung stärkt.

Die angolanische Delegation forderte die internationalen Partner auf, mehr Unterstützung für die Umsetzung dieser Agenda zu leisten, um sicherzustellen, dass Afrika nicht hinter anderen Kontinenten zurückbleibt, wenn es um das Management urbaner Räume und die Bekämpfung der Klimakrise geht.

Quellen: AllAfrica