Angola hat bei der Umstellung auf erneuerbare Energien erhebliche Fortschritte erzielt. Pedro Afonso, Vorsitzender des Verwaltungsrats des staatlichen Energieerzeugungsunternehmens Prodel, erklärte am Donnerstag in der Provinz Icolo e Bengo, dass derzeit etwa 91 Prozent der im Land verbrauchten elektrischen Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dieser Anteil wird vor allem durch Wasserkraftwerke getragen, darunter die großen Anlagen an den Stauseen Laúca und Cambambe.
Angola verfolgt eine Strategie zur Diversifizierung seiner Energieerzeugung, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig die Energieversorgung in ländlichen Regionen zu verbessern. In diesem Zusammenhang wird verstärkt in Solarenergieprojekte investiert, insbesondere in abgelegenen Gebieten, die nicht ans nationale Stromnetz angeschlossen sind. Prodel arbeitet dabei eng mit internationalen Partnern und Entwicklungsagenturen zusammen, um technische und finanzielle Unterstützung zu erhalten.
Die Angaben wurden im Rahmen der 41. Ausgabe der Angola International Fair (FILDA 2026) in Icolo e Bengo veröffentlicht, bei der auch andere Wirtschafts- und Entwicklungsinitiativen des Landes vorgestellt wurden. Die hohen Anteile an erneuerbarer Energie unterstreichen Angolas Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Region Zentralafrikas.
Quellen: AllAfrica – Central Africa