In der nordmosambikanischen Provinz Cabo Delgado, die reich an natürlichen Ressourcen wie Erdgas und Lithium ist, hat die sexuelle Gewalt in den letzten Jahren stark zugenommen. Der anhaltende Konflikt, der nun seit fast einem Jahrzehnt andauert, hat Frauen und Mädchen in eine verzweifelte Lage gebracht. Sie sind zwischen den Fronten des militärischen Konflikts gefangen, während islamistische Militante und die Streitkräfte Mosambiks sich gegenseitig bekämpfen.
Berichte zeigen, dass die Frauen und Mädchen in der Region nicht nur Opfer von Gewalt durch die Insurgenten sind, sondern auch durch das Militär, das oft über das Ziel hinausschießt und Zivilisten in Mitleidenschaft zieht. Diese Gewalt hat viele dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in unsichere Gebiete zu fliehen, wo sie weiterhin gefährdet sind.
Die Situation in Cabo Delgado ist nicht nur eine humanitäre Krise, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung, die die bestehende Ungleichheit und Diskriminierung von Frauen in Mosambik weiter verschärft. Organisationen vor Ort kämpfen darum, den betroffenen Frauen und Mädchen Hilfe und Unterstützung anzubieten, doch die Sicherheitslage macht dies äußerst schwierig.
Quellen: AllAfrica, RFI