Vertreter mehrerer afrikanischer Staaten haben klargestellt, dass die Unterstützung durch die African Union Support and Stabilisation Mission in Somalia (AUSSOM) nicht unbefristet fortgesetzt werden kann. Bei einem Treffen in Nairobi betonten die Mitgliedsländer der Afrikanischen Union, dass Somalia zunehmend in der Pflicht sei, eigene Sicherheitsstrukturen aufzubauen und auszubauen.
Die Warnung richtet sich direkt an die somalische Bundesregierung, die weiterhin auf internationale Hilfe zur Bekämpfung von Al-Shabaab und zur Stabilisierung des Landes angewiesen ist. Die AU-Staaten fordern ein beschleunigtes Programm zur Ausbildung und Ausrüstung der somalischen Streitkräfte, um eine schrittweise Übernahme der Sicherheitsverantwortung durch nationale Kräfte zu ermöglichen.
Die Mission AUSSOM, die die Nachfolge der früheren AMISOM übernimmt, spielt weiterhin eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung des Horns von Afrika. Dennoch betonten die Mitgliedsländer, dass eine dauerhafte Präsenz aus politischen, finanziellen und strategischen Gründen nicht nachhaltig sei. Die somalische Regierung müsse nun zeigen, dass sie bereit und in der Lage sei, die Sicherheit im Land eigenständig zu gewährleisten.
Quellen: AllAfrica – East Africa