In einem bedeutenden Schritt für die Menschenrechte hat Botswana offiziell die Abschnitte seines Strafgesetzbuches aufgehoben, die gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisierten. Diese Entscheidung, die am 18. Mai 2026 bekannt gegeben wurde, wird als ein seltener Fortschritt für die LGBTQ-Rechte in Afrika angesehen, wo in vielen anderen Ländern die Repression gegen LGBTQ-Personen zunimmt.
Die Aufhebung dieser Gesetze ist Teil eines breiteren Trends in Botswana, das sich zunehmend für die Rechte von Minderheiten einsetzt. Trotz der positiven Entwicklung gibt es in mehreren afrikanischen Ländern, wie Uganda und Tansania, Bestrebungen, die Strafen für gleichgeschlechtliche Beziehungen zu verschärfen, was den Kontrast zwischen Botswana und seinen Nachbarn verdeutlicht.
Rechtsaktivisten in Botswana begrüßten die Entscheidung und betonten, dass sie ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichheit und Akzeptanz für die LGBTQ-Gemeinschaft im Land ist. Die Regierung hat sich verpflichtet, die Menschenrechte aller Bürger zu schützen und zu fördern.
Quellen: AllAfrica