In Botswana hat ein Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Zone 11 im Süden des Landes zu drastischen Maßnahmen geführt. Die Botswana Meat Commission (BMC) hat ihren Schlachthof in Lobatse vorübergehend geschlossen, wie aus Berichten der Botswana Daily News hervorgeht.
Die Entscheidung folgt dem Nachweis der hochansteckenden Tierseuche in der Region. MKS befällt vor allem Rinder, Schweine und andere Klauentiere und führt zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten in der Landwirtschaft. Die Schließung des Schlachthofs soll verhindern, dass infiziertes Fleisch in die Nahrungskette gelangt und die Seuche sich weiter ausbreitet.
Die Behörden haben noch keine Angaben gemacht, wie lange die Schließung andauern wird. Landwirtschaftsexperten befürchten jedoch spürbare Auswirkungen auf die Fleischexporte Botswanas, die eine wichtige Einnahmequelle des Landes darstellen.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa (EN, 14.04.2026 18:30)