Busunglück in Angola: Fünf Schwerverletzte nach Umsturz in Cabo Ledo

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Cabo Ledo, einer Küstenregion in der angolanischen Provinz Icolo e Bengo, wurden am Sonntagmorgen mindestens 30 Menschen verletzt. Der Bus des Unternehmens Real Express kippte um, wobei mehrere Insassen schwere Verletzungen erlitten. Laut Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur ANGOP befinden sich fünf der Verletzten in kritischem Zustand, darunter einige mit Knochenbrüchen und Lungenquetschungen.

Gesundheitsministerin Sílvia Lutucuta bestätigte den Vorfall am Sonntag in Luanda und betonte, dass die medizinische Versorgung der Betroffenen priorisiert werde. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unbekannt. Ermittlungen laufen, mögliche Faktoren wie Fahrerermüdung, technische Defekte oder schlechte Straßenbedingungen werden geprüft. Die Region Cabo Ledo liegt nördlich der Hauptstadt Luanda und ist ein beliebtes Ausflugsziel – insbesondere an Wochenenden, was zu erhöhtem Verkehrsaufkommen führen kann.

Angola leidet weiterhin unter schlechten Straßenverhältnissen und mangelnder Verkehrssicherheit. Trotz mehrerer staatlicher Initiativen in den letzten Jahren bleibt die Zahl schwerer Unfälle hoch. Der jüngste Vorfall unterstreicht erneut die Notwendigkeit einer umfassenden Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und der Infrastruktur im Land.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Central Africa