Der ugandische Präsident Yoweri Museveni hat die für diesen Monat geplante Feier zum Uganda Martyrs Day abgesagt, um die Bevölkerung vor einer möglichen Ebola-Übertragung zu schützen. Diese Maßnahme wurde nach intensiven Diskussionen mit Gesundheitsbehörden und aufgrund von Berichten über einen Ebola-Ausbruch im benachbarten Kongo getroffen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kürzlich eine öffentliche Gesundheitsnotlage internationaler Tragweite aufgrund des Ebola-Virus erklärt, das in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda nachgewiesen wurde. Angesichts der hohen Reisefrequenz zwischen Uganda und der DRC ist die Sorge um eine mögliche Ausbreitung in Uganda groß.
Die Martyrs Day Feierlichkeiten sind eine bedeutende religiöse Veranstaltung in Uganda, die jedes Jahr Tausende von Pilgern anzieht. Die Entscheidung zur Verschiebung wird als verantwortungsvoller Schritt gewertet, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Museveni und Gesundheitsbeamte rufen die Bürger zur Wachsamkeit und zu präventiven Maßnahmen auf, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa