In Nigeria haben sich ehemalige Militärs, darunter enge Vertraute des verstorbenen Generalmajors Rabe Abubakar, gegen die ethnische Diskriminierung in der Diskussion über die Sicherheitslage im Land ausgesprochen. Sie warnen davor, die Probleme der Unsicherheit ausschließlich der nördlichen Region zuzuschreiben.
Die Sicherheitslage in Nigeria hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Terrorismus, Banditentum und Entführungen sind zu einem landesweiten Problem geworden, das alle ethnischen Gruppen und Regionen betrifft. Die ehemaligen Militärs fordern eine vereinte nationale Anstrengung, um diesen Herausforderungen zu begegnen, anstatt die Schuld auf bestimmte ethnische Gruppen zu schieben.
Die Diskussion über die ethnische Zugehörigkeit im Kontext der Sicherheit ist nicht neu, doch die ehemaligen Militärs betonen, dass eine solche Sichtweise kontraproduktiv ist. Sie appellieren an die Bürger, sich zusammenzuschließen und die Sicherheitskräfte sowie die Regierung in ihren Bemühungen zu unterstützen, um die Sicherheit für alle Nigerianer zu gewährleisten.
Quellen: AllAfrica, Premium Times Nigeria