Im Osten der Demokratischen Republik Kongo wurden in den vergangenen Tagen nach neuen Friedensgesprächen erneute Angriffe verzeichnet. Am Freitag, den 17. April, hatten die AFC/M23 und die kongolesische Regierung in der Schweiz neue Verpflichtungen zur Beilegung des Konflikts unterzeichnet. Dennoch kam es zu Drohnen- und Artillerieangriffen, die die fragile Sicherheitslage in der Region erneut destabilisieren.
Die Angriffe sind ein besorgniserregendes Zeichen, dass die Fortschritte in den Friedensverhandlungen bislang nicht ausreichen, um die Gewalt zu beenden. Die AFC/M23, eine der wichtigsten Rebellengruppen in der Region, hat wiederholt gegen die Regierungstruppen gekämpft und die Zivilbevölkerung leidet zunehmend unter den Folgen dieser Auseinandersetzungen.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da die regelmäßigen Gewaltausbrüche in der Region nicht nur die Sicherheit der Anwohner gefährden, sondern auch die humanitäre Lage weiter verschärfen. Hilfsorganisationen warnen vor einer bevorstehenden humanitären Krise, wenn keine sofortigen Maßnahmen zur Stabilisierung der Region ergriffen werden.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa