Die erste Dame von Malawi, Gertrude Mutharika, hat eine umfassende Stärkung nationaler Systeme zur Bewältigung der Klimakrise gefordert. Bei einer öffentlichen Ansprache betonte sie, dass das Land nicht länger in einer rein reaktiven Haltung verharren dürfe, wenn es um Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürren und tropische Stürme geht.
Mutharika plädierte für den Aufbau sogenannter „storm-proof“ Systeme – also Strukturen und Strategien, die bereits vor dem Eintreten extremer Wetterereignisse wirksam sind. Dazu gehören verbesserte Frühwarnsysteme, klimaresiliente Bauweisen, nachhaltige Landwirtschaftspraktiken und eine bessere Vernetzung zwischen Behörden, Gemeinden und Hilfsorganisationen.
Nationale Mobilisierung gefordert
Sie wies darauf hin, dass Malawi als eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder Afrikas besonders verwundbar sei. Wiederkehrende Ernteausfälle, Verluste an Lebensräumen und die Zunahme von klimabedingten Krankheiten zeigten, dass Reaktion allein nicht ausreiche. Vielmehr brauche es eine nationale Mobilisierung, bei der Bildung, Technologie und lokale Innovation im Mittelpunkt stünden.
Mutharika wurde bei der Veranstaltung zur offiziellen Schirmherrin der Kampagne „Meh As“, die sich für Klimaresilienz einsetzt. Ihre Forderung zielt darauf ab, Regierung, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft zu einer gemeinsamen Strategie zu verpflichten, um die langfristige Sicherheit und Entwicklung des Landes zu gewährleisten.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa