Ethiopiens Vizepremier betont Notwendigkeit afrikanischer Lösungen im Gesundheitswesen

In einer aktuellen Ansprache hat der äthiopische Vizepremier Temesgen Tiruneh die Dringlichkeit unterstrichen, dass Afrikas Gesundheitsherausforderungen afrikanische Lösungen erfordern, die auf den lokalen Gegebenheiten basieren. Während einer Konferenz in Addis Ababa betonte er die Notwendigkeit, die Forschung und Innovation zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den afrikanischen Ländern zu intensivieren.

Tiruneh wies darauf hin, dass die COVID-19-Pandemie die bestehenden Schwächen der Gesundheitssysteme in vielen afrikanischen Ländern offengelegt hat. Daher sei es entscheidend, dass die afrikanischen Staaten gemeinsam an Lösungen arbeiten, die den spezifischen Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden. Der Vizepremier forderte die Mitglieder der Afrikanischen Union auf, diese Initiative zu unterstützen und Ressourcen zu bündeln, um die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern.

In diesem Kontext betonte Tiruneh die Bedeutung lokaler Innovationen und der Stärkung der medizinischen Infrastruktur, um die Gesundheitskosten zu senken und die Ergebnisse für die Bevölkerung zu verbessern. Die Förderung von Forschung und Entwicklung in der Gesundheitsbranche sollte dabei im Mittelpunkt stehen, um nachhaltig Fortschritte zu erzielen.

Quellen: AllAfrica – Ethiopia