Fähre kentert auf Simbabwes See Kariba – Dutzende tot oder vermisst

Mindestens 15 Menschen sind tot und 27 weitere vermisst, nachdem eine überladene Fähre auf dem See Kariba in Simbabwe gekentert ist. Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend unter starkem Wind, der die Rettungsaktionen zusätzlich erschwerte. Die Behörden bestätigten, dass das Boot deutlich mehr Passagiere an Bord hatte, als es sicher befördern konnte.

Der See Kariba, einer der größten Stauseen der Welt, liegt an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia und ist eine wichtige Verkehrs- und Handelsroute. Fährverbindungen sind dort ein zentraler Bestandteil der lokalen Mobilität, insbesondere für abgelegene Gemeinden. Dennoch werden Sicherheitsvorschriften oft ignoriert, was zu wiederholten Unfällen führt.

Rettungskräfte konnten einige Überlebende aus dem Wasser bergen, doch die Dunkelheit und die rauen Seebedingungen behinderten die Suche nach den Vermissten erheblich. Die simbabwischen Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unglücks aufzuklären. Experten fordern seit Langem strengere Kontrollen und bessere Sicherheitsstandards für den Schiffsverkehr auf dem See.

Quellen: Al Jazeera English