Gambias Steuerchef fordert afrikanische Eigenverantwortung für Entwicklung

Der General Commissioner der Gambia Revenue Authority, Yankuba Darboe, hat bei der Eröffnung der 7. Konferenz der Leiter afrikanischer Steuerverwaltungen eine selbstbestimmte Entwicklung des Kontinents gefordert. Die Konferenz fand im Sir Dawda Kairaba Jawara International Conference Centre in Banjul statt. Darboe betonte, dass die Entwicklung Afrikas nicht von außen diktiert oder finanziert werden könne, sondern aus inneren Ressourcen und durch effektive staatliche Institutionen getragen werden müsse.

„Afrikas Entwicklung kann nicht ausgelagert werden. Nachhaltige Entwicklung muss letztlich durch interne Ressourcen finanziert werden, die von starken und wirksamen Institutionen mobilisiert werden“, erklärte Darboe. Seine Aussagen unterstrichen die wachsende Betonung auf Eigenständigkeit und finanzielle Souveränität im Rahmen der wirtschaftlichen Agenda des Kontinents. Die Master Class der Steuerchefs zielt darauf ab, den Austausch zwischen afrikanischen Steuerverwaltungen zu stärken und bewährte Verfahren zur Verbesserung der Einnahmenerhebung zu fördern.

Die Veranstaltung versammelte hochrangige Vertreter aus mehreren afrikanischen Ländern und wird als wichtige Plattform für die Weiterentwicklung der Steuerpolitik auf dem Kontinent angesehen. Gambia übernimmt damit eine sichtbare Rolle in der Debatte um wirtschaftliche Reformen und institutionelle Stärkung.

Quellen: AllAfrica – West Africa