Die ghanaische Regierung hat einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der Landwirtschaft unternommen: Am Dienstag wurde offiziell ein neuer Entwicklungs-Fonds in Höhe von 100 Millionen GhC (ca. 8,3 Millionen Euro) vorgestellt. Eric Opoku, Minister für Ernährung und Landwirtschaft, erklärte bei der Auftaktveranstaltung, dass das Programm Teil der breiter angelegten Agenda zur Transformation des Agrarsektors sei.
Ziel des Fonds ist es, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern besseren Zugang zu Kapital, modernen Technologien und Marktinstrumenten zu verschaffen. Besonderer Fokus liege auf der Förderung klimaresistenter Anbaumethoden, der Verbesserung der Wertschöpfungskette sowie der Integration junger Menschen in die Branche. „Landwirtschaft ist nicht nur eine Quelle der Nahrungsmittelversorgung, sondern auch ein Motor für Beschäftigung und wirtschaftliches Wachstum“, betonte Opoku.
Der Fonds wird durch staatliche Mittel und strategische Partnerschaften mit internationalen Entwicklungsorganisationen finanziert. Die Umsetzung erfolgt über spezialisierte Programme innerhalb des Ministeriums, darunter Mikrokreditvergabe, Schulungen und die Einführung digitaler Plattformen zur Marktvernetzung. Experten sehen in dieser Initiative einen entscheidenden Impuls, um Ghanas Abhängigkeit von Importen zu verringern und gleichzeitig die Exportfähigkeit im Agrarbereich auszubauen.
Quellen: AllAfrica – Ghana, AllAfrica – West Africa