Das ghanaische Gesundheitsministerium hat am Dienstag vehement Falschmeldungen über einen angeblichen Ebola-Ausbruch im Land dementiert. Berichte, die in sozialen Medien verbreitet wurden und von 2.300 Ebola-Fällen sowie 930 Todesopfern in Ghana sprachen, seien „falsch und irreführend“, erklärte das Ministerium in einer offiziellen Stellungnahme. Es warnte die Öffentlichkeit vor der Weiterverbreitung solcher unbewiesenen Nachrichten, die Panik und Verwirrung auslösen könnten.
Die Behörde betonte, dass das nationale Gesundheitssystem weiterhin wachsam sei und über funktionierende Überwachungsmechanismen verfüge, um jede mögliche Seuchenlage frühzeitig zu erkennen. Bisher gebe es jedoch keine Anzeichen für das Vorhandensein des Ebola-Virus in Ghana. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, sich nur über offizielle Kanäle wie das Ministerium für Gesundheit oder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu informieren.
Die rasche Bekämpfung von Falschinformationen ist besonders in Westafrika von großer Bedeutung, wo Ebola in der Vergangenheit schwere Ausbrüche verursacht hatte. Experten warnen regelmäßig vor der Gefahr, dass Desinformationen das Vertrauen in das Gesundheitssystem untergraben und die Reaktion auf echte Gesundheitskrisen erschweren können.
Quellen: Ghanaian Times, AllAfrica – Latest