Hubschrauberabsturz in Samburu: Sieben Todesopfer bei Touristenflug in Kenia

Bei einem tragischen Hubschrauberabsturz in der kenianischen Region Samburu sind am Mittwoch insgesamt sieben Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich sechs ausländische Touristen sowie der Pilot der Maschine. Das bestätigte die Aircraft Accident Investigation Department (AAID) gegenüber der BBC. Der Flug sollte ursprünglich zu einem beliebten Naturschutzgebiet führen – Ziel war der Mount Ololokwe, ein bekanntes Ausflugsziel für Lufttouren in der Wildnis Nordkenias.

Die kenianische Luftfahrtbehörde (KCAA) identifizierte die abgestürzte Maschine als Eurocopter EC130 B4 mit der Registrierungsnummer 5Y-GYM. Die Ermittlungen zur Unglücksursache haben bereits begonnen. Laut offiziellen Angaben wurden keine Überlebenden gefunden. Die genauen Umstände des Absturzes – darunter Wetterbedingungen, technische Defekte oder menschliches Versagen – stehen noch unter Untersuchung.

Die Nationalität der getöteten Touristen ist bislang nicht offiziell bestätigt worden. Die Behörden arbeiten eng mit diplomatischen Vertretungen zusammen, um die Angehörigen zu informieren. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit des touristischen Luftverkehrs in abgelegenen Regionen Kenias auf, wo Hubschrauberflüge zur Attraktion für internationale Besucher gehören, aber auch mit erhöhten Risiken verbunden sind.

Quellen: Spiegel Online, BBC News – World, BBC News – Africa, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya