Das kenianische Parlament hat mit der Verabschiedung des Sports (Amendment) Bill, 2026, einen entscheidenden Schritt zur Bekämpfung von Spielmanipulation im Sport unternommen. Das Gesetz sieht nun strafrechtliche Konsequenzen für alle Formen der Wettskandal- und Match-Fixing-Aktivitäten vor. Der Beschluss, der am Mittwoch im Nationalen Parlament in Nairobi gefasst wurde, wurde von der Fußballgemeinschaft des Landes als „Atemzug der Erleichterung“ begrüßt.
Jahrelang war der kenianische Fußball von Vorwürfen der Korruption und absichtlich manipulierter Spiele erschüttert worden, was zu Sanktionen durch den Weltverband FIFA und einem Vertrauensverlust bei Fans und Sponsoren führte. Mit dem neuen Gesetz sollen nicht nur Spieler, sondern auch Trainer, Funktionäre und Buchmacher strafbar gemacht werden, die an systematischen Manipulationen beteiligt sind.
Das Gesetz sieht Geldstrafen sowie Freiheitsstrafen für Verurteilte vor und stärkt die Befugnisse der nationalen Sportbehörden bei Ermittlungen. Es ist Teil einer umfassenden Reform, die auch die Transparenz im Management von Sportverbänden verbessern soll. Die Regierung hofft, dass die gesetzliche Abschreckung dazu beiträgt, den Ruf des kenianischen Fußballs international wiederherzustellen und Investitionen sowie Partnerschaften zu fördern.
Quellen: AllAfrica – Kenya