Toyota-Rückruf in Kenia: CFAO Mobility ruft Fahrzeuge wegen defekter Airbags zurück

Der kenianische Toyota-Händler CFAO Mobility hat einen Sicherheitsrückruf für bestimmte Fahrzeugmodelle angekündigt, die zwischen 2001 und 2017 hergestellt wurden. Grund ist ein Defekt bei den Airbags, der international bereits mit schweren Verletzungen und Todesfällen in Verbindung gebracht wurde. Kunden werden aufgefordert, ihre Fahrzeuge in autorisierte Werkstätten bringen, um die betroffenen Komponenten kostenlos austauschen zu lassen.

Der Rückruf betrifft Modelle, die Teil der weltweiten Takata-Airbag-Krise sind, bei der sich Airbags bei der Aktivierung unkontrolliert zersetzen und Metallteile in den Fahrzeuginnenraum schleudern können. Obwohl die betroffenen Fahrzeuge älteren Baujahrs sind, betont CFAO Mobility die Dringlichkeit der Maßnahme, da viele dieser Autos in Kenia weiterhin im aktiven Einsatz sind – insbesondere in ländlichen und abgelegenen Regionen.

Das Unternehmen ruft Kunden über Medien und direkte Benachrichtigungen auf. In Nairobi und anderen Großstädten wurden Sonderwerkstätten eingerichtet, um die Nachfrage zu bewältigen. Verbraucherschutzorganisationen in Kenia begrüßen die Initiative, mahnen aber an, dass mehr getan werden müsse, um auch Fahrzeughalter außerhalb urbaner Zentren zu erreichen. Der Rückruf ist Teil einer globalen Anstrengung, die bislang über 100 Millionen Fahrzeuge in mehr als 20 Ländern betrifft.

Quellen: AllAfrica – Kenya, AllAfrica – East Africa