Die humanitäre Situation in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) verschlechtert sich weiter, während die internationale Gemeinschaft ihre Aufmerksamkeit von der Krise abwendet. Nach aktuellen Berichten leben rund 2,3 Millionen Menschen – das entspricht 35 Prozent der Bevölkerung – in extremer Armut und Verletzlichkeit. Die Lage wird als katastrophal beschrieben, da viele Bewohner keinen Zugang zu grundlegenden Ressourcen wie Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung haben.
Besonders betroffen sind sudanesische Flüchtlinge, die in der ZAR Schutz suchen. Die ohnehin schon fragile Infrastruktur des Landes ist mit der Versorgung der Flüchtlinge überfordert. Humanitäre Organisationen warnen vor einer weiteren Eskalation der Krise, falls keine dringenden Hilfsmaßnahmen ergriffen werden. Die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, ihre Unterstützung zu verstärken, um die Not der Bevölkerung zu lindern.
Quellen: Africanews EN