IEAG fordert dringende Reformen für Hafen von Tema

Die Importers and Exporters Association of Ghana (IEAG) hat dringende strukturelle und administrative Reformen am Hafen von Tema gefordert. Der wichtigste Seehafen Ghanas stehe unter wachsendem Wettbewerbsdruck durch benachbarte Länder, weshalb Effizienz, Vorhersagbarkeit und Transparenz drastisch verbessert werden müssten, um den Standort langfristig zu sichern.

Laut der IEAG behindern derzeit bürokratische Verzögerungen, unklare Prozesse und infrastrukturelle Engpässe den reibungslosen Warenumschlag. Dies führe zu erhöhten Kosten für import- und exportorientierte Unternehmen und schade dem Ruf Ghanas als Handelsdrehscheibe in Westafrika.

Die Branchenvertretung schlägt unter anderem die Digitalisierung von Zollverfahren, die Verbesserung der Koordination zwischen Hafenbehörden und private Investitionen in die Hafenlogistik vor. Eine Modernisierung könne nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen und die Abhängigkeit von Nachbarhäfen wie Lomé oder Abidjan verringern.

Die IEAG betont, dass eine funktionierende Hafeninfrastruktur entscheidend für das wirtschaftliche Wachstum Ghanas sei, insbesondere im Rahmen der Afrikanischen Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA), deren Sekretariat in Accra angesiedelt ist.

Quellen: AllAfrica – Ghana