IFAD und Bank of Kigali schließen 21-Millionen-Dollar-Deal für Landwirte in Ruanda

Ein bedeutender Schritt zur Stärkung der ländlichen Wirtschaft in Ruanda wurde mit der Unterzeichnung eines 21-Millionen-Dollar-Abkommens zwischen dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), der Bank of Kigali und Aceli Africa eingeleitet. Das Ziel des Partnerschaftsvertrags ist es, Kleinbauernorganisationen und Kleinbauern verbesserten Zugang zu Finanzmitteln zu verschaffen, um Produktivität und Ernährungssicherheit im Land zu steigern.

Die Mittel sollen gezielt genutzt werden, um bestehende Finanzierungsbarrieren abzubauen, die besonders für kleinbäuerliche Betriebe und Genossenschaften oft unüberwindlich erscheinen. Durch niedrigere Zinssätze, flexible Rückzahlungsmodelle und gezielte Beratungsprogramme sollen ländliche Unternehmer in die Lage versetzt werden, ihre Betriebe auszubauen, neue Technologien einzuführen und Märkte besser zu erschließen.

Ruanda setzt seit Jahren auf eine modernisierte, nachhaltige Landwirtschaft als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Dieses Abkommen stärkt die institutionelle Zusammenarbeit zwischen internationalen Geberorganisationen und lokalen Finanzinstituten. IFAD betont, dass die Unterstützung nicht nur kurzfristige Liquidität sichere, sondern langfristig resiliente landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten fördern solle.

Die Bank of Kigali wird als zentraler Finanzpartner fungieren und die Mittel über spezielle Kreditlinien an qualifizierte Organisationen weiterleiten. Aceli Africa wird durch technische Unterstützung und Risikominderungsmaßnahmen die Kreditvergabe sicherer machen. Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Strategie, die ländliche Armut in Ruanda weiter zu verringern und die Ernährungssicherheit im Kontext des Klimawandels zu stärken.

Quellen: AllAfrica – Central Africa