IFP fordert sofortige Untersuchung nach Mord an zwei Kandidaten in KwaZulu-Natal

Die südafrikanische Oppositionspartei Inkatha Freedom Party (IFP) hat am Donnerstag eine unverzügliche Untersuchung durch das Politische Task Team von KwaZulu-Natal gefordert, nachdem zwei ihrer Gemeinderatskandidaten innerhalb von nur sieben Tagen bei getrennten Angriffen getötet wurden. Die Morde ereigneten sich in verschiedenen Teilen der Provinz KwaZulu-Natal und haben Besorgnis über die politische Gewalt vor den bevorstehenden Kommunalwahlen geweckt.

In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete die IFP die Angriffe als „alarmierend“ und „zutiefst beunruhigend“ und forderte die zuständigen Behörden auf, umgehend Ermittlungen einzuleiten. Beide Opfer standen kurz vor der Nominierung für lokale Ämter und waren aktiv in ihren Gemeinden engagiert. Die Partei sieht darin einen gezielten Versuch, politische Gegner einzuschüchtern und den demokratischen Prozess zu untergraben.

Die Gewalt gegen politische Amtsträger und Kandidaten ist in Südafrika kein neues Phänomen, insbesondere in ländlichen Gebieten von KwaZulu-Natal. In den vergangenen Jahren gab es wiederholt Berichte über Mord, Einschüchterung und Korruption im lokalen Regierungsumfeld. Die IFP betont, dass nun entschiedene Maßnahmen ergriffen werden müssten, um das Vertrauen in den politischen Wettbewerb wiederherzustellen.

Quellen: AllAfrica – South Africa