Illegale Goldgräber in der Elfenbeinküste trotz staatlicher Maßnahmen aktiv

In der Elfenbeinküste, insbesondere im Norden des Landes, floriert der illegale Goldabbau, der weit über die Kontrolle des Staates hinausgeht. Trotz intensiver Bemühungen der Regierung, diese Praxis zu unterbinden, zieht der Goldrausch zahlreiche informelle Miner an, die oft in gefährlichen Bedingungen arbeiten.

Die Regierung von Abidjan hat in den letzten Jahren Maßnahmen ergriffen, um den illegalen Goldabbau einzudämmen, jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Die Miner sind bereit, die Risiken von Polizeirazzien und den Zusammenbrüchen instabiler Minen in Kauf zu nehmen, da der Goldabbau eine lukrative Alternative zur traditionellen Landwirtschaft darstellt, die in vielen Regionen des Landes nicht mehr ausreicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken.

Die Situation wird durch die wachsende Nachfrage nach Gold weiter verschärft, die insbesondere in den internationalen Märkten zu beobachten ist. Dies führt zu einem Teufelskreis, in dem die informellen Miner weiterhin in die Minen strömen, während die Regierung Schwierigkeiten hat, die Kontrolle über diesen aufstrebenden Sektor zurückzugewinnen.

Quellen: The Africa Report