Die ungarische Regierung unter Premierminister Péter Magyar hat eine umfassende Untersuchung zu einem Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro eingeleitet, den die vorherige Orbán-Regierung an Nordmazedonien vergeben hat. Dieser Kredit wurde über die staatliche Eximbank zu besonderen Konditionen gewährt, die nun in der Kritik stehen.
Die Untersuchung soll klären, ob der Kredit rechtlich und ethisch korrekt vergeben wurde. Beobachter sehen in dieser Maßnahme einen weiteren Schritt der neuen Regierung, die von einem Korruptionsskandal erschüttert wird, der die Glaubwürdigkeit der vorherigen Administration in Frage stellt.
Der Fokus liegt nun darauf, die Umstände zu beleuchten, unter denen dieser Kredit gewährt wurde, da die EU und andere internationale Akteure besorgt über die Korruption in Ungarn sind. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Folgen für die ungarische Außenpolitik und die Beziehungen zu den Westbalkanstaaten haben.
Quellen: Daily News Hungary, Euronews