Innenminister dementiert Schließung der Landgrenzen: Kein Handelsstopp nach Aussagen von Atiku

Der nigerianische Innenminister hat klare Kritik an Oppositionspolitiker Atiku Abubakar geübt und dessen Behauptung, die Landgrenzen des Landes seien geschlossen, als falsch bezeichnet. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte der Minister, der die Nigeria Immigration Service (NIS) überwacht, dass die Grenzen weiterhin offen seien und daher kein Handlungsbedarf bestehe, sie erneut zu öffnen.

„Als Minister des Inneren, der für die Grenz- und Migrationsverwaltung zuständig ist, ist es notwendig klarzustellen: Die nigerianischen Grenzen sind nicht geschlossen und können daher auch nicht wiedereröffnet werden“, betonte er. Die Äußerungen von Atiku, dem ehemaligen Vizepräsidenten und möglichen Herausforderer Tinubus bei der Wahl 2027, hatten zu Verwirrung unter Händlern und Transportunternehmen geführt. Atiku hatte zuvor gefordert, die Grenzen wieder zu öffnen, was auf das Gerücht hindeutete, sie seien stillschweigend gesperrt worden.

Die Regierung betont, dass der grenzüberschreitende Handel weiterhin regulär funktioniert, allerdings unter verstärkter Kontrolle, um Schmuggel und illegale Einreisen einzudämmen. Experten weisen darauf hin, dass eine tatsächliche Schließung der Grenzen erhebliche wirtschaftliche Folgen für Westafrika hätte, da Nigeria ein zentraler Handelspartner ist. Die Debatte zeigt die zunehmende politische Polarisierung im Vorfeld der nächsten Präsidentschaftswahl.

Quellen: Premium Times Nigeria