Kenia bewirbt sich um Austragung der Leichtathletik-WM 2029

Kenia strebt ein historisches sportpolitisches Amtsantrittsziel an: Das ostafrikanische Land hat seine Bewerbung um die Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2029 offiziell eingereicht. Sollte die Entscheidung zugunsten Kenias ausfallen, würde es das erste Land auf dem afrikanischen Kontinent sein, das die Weltmeisterschaften der Leichtathletik ausrichtet – ein Meilenstein für den afrikanischen Sport.

Die Bewerbung wird von der kenianischen Regierung und dem nationalen Leichtathletikverband Athletes Kenya unterstützt, die auf die langjährige Tradition des Landes im Langstreckenlauf und seine herausragenden Athleten verweisen. Kenia hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister hervorgebracht und genießt einen exzellenten Ruf in der Leichtathletik-Szene. Die geplante Austragung in der Hauptstadt Nairobi würde voraussichtlich im Moi-Internationalen-Sportzentrum stattfinden, einem der größten Stadien Ostafrikas.

Die Weltmeisterschaften der Leichtathletik finden alle zwei Jahre statt und ziehen Zehntausende Zuschauer sowie globale Medienaufmerksamkeit auf sich. Für Kenia wäre die Austragung nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein wirtschaftlicher und imagepolitischer Coup. Experten sehen in der Bewerbung einen weiteren Schritt zur Stärkung des internationalen Profils des Landes im Bereich Großsportveranstaltungen, nachdem Kenia bereits mehrfach Austragungsort von Weltklasse-Leichtathletik-Meetings war.

Die endgültige Entscheidung über den Austragungsort trifft die Weltleichtathletikbehörde World Athletics in den kommenden Monaten. Neben Kenia werden auch andere Nationen erwartet, die ihre Kandidatur noch bekanntgeben werden.

Quellen: BBC News – Africa