Der Kenya Kabbadi Union (KKU) steht nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Afrikanischen Kabbadi-Meisterschaften in Zanzibar ein entscheidender Schritt bevor: die flächendeckende Etablierung des Sports im Land. Silas Jakakimba, Gründungspräsident des KKU, kündigte am Mittwoch in Nairobi an, dass man nun verstärkt daran arbeite, Kabbadi in Schulen und Jugendorganisationen einzuführen.
Der jüngste Triumph bei der kontinentalen Meisterschaft hat das Interesse an der noch relativ unbekannten Sportart deutlich gesteigert. Kabbadi, ein traditioneller Sport aus Südostasien, kombiniert Elemente von Fangen, Ringen und Ausdauer – ein Spieler, der „Raub“ genannt wird, muss Gegner in deren Spielfeld berühren und dabei einen Atemzug lang den Spruch „Kabbadi“ wiederholen, ohne Luft zu holen.
Jakakimba betonte, dass die Union nun gezielt Programme entwickeln werde, um Trainer auszubilden und Infrastruktur für Wettkämpfe bereitzustellen. Besonders in ländlichen Gebieten solle der Zugang zum Sport verbessert werden. Langfristiges Ziel sei es, Kenia als führende Nation im afrikanischen Kabbadi-Sport zu positionieren und international konkurrenzfähig zu werden.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya