Zanzibar verstärkt Fußballreformen im Blick auf die Afrikameisterschaft 2027

Zanzibar leitet umfassende Reformen im Bereich des Fußballsports ein, um sich besser für die Herausforderungen der 2027 stattfindenden Africa Cup of Nations (AFCON) zu wappnen. Der zweite Vizepräsident der Inselregierung, Hemed Suleiman Abdulla, betonte die Notwendigkeit stärkerer Regulierungen und erhöhter Investitionen in die sportliche Infrastruktur, um die Entwicklung des Fußballs auf nachhaltige Weise voranzutreiben.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, nicht nur die Qualität der Spielstätten und Trainingsbedingungen zu verbessern, sondern auch die Verwaltung des Sports zu professionalisieren. Dazu gehören die Einführung transparenter Governance-Strukturen, die Förderung von Jugendakademien sowie die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen lokalen Verbänden und dem tansanischen Fußballverband (TFF). Zanzibar, das zwar eine eigene FIFA-Mitgliedschaft anstrebt, aber bisher im Rahmen Tansanias agiert, sieht in der AFCON-Teilnahme eine historische Chance zur Profilierung.

Abdulla unterstrich, dass der Fußball mehr sei als nur ein Sport – er sei ein Motor für soziale Kohäsion, wirtschaftliche Entwicklung und internationale Anerkennung. Die Reformen sollen zudem dazu beitragen, Talente aus benachteiligten Gemeinden besser zu fördern und Frauenfußball stärker zu unterstützen. Internationale Berater und Sportexperten begleiten die Umsetzung der Vorhaben, um internationale Standards zu erreichen.

Quellen: AllAfrica – Tanzania, AllAfrica – East Africa