Lehrervereinigung in Simbabwe mobilisiert gegen Verfassungsänderung

Die Amalgamated Rural Teachers Union of Zimbabwe (ARTUZ) hat beschlossen, sich einer breiteren Allianz von zivilgesellschaftlichen Organisationen anzuschließen, um gegen den Vorschlag zur Verfassungsänderung Nr. 3 zu protestieren. Diese Änderungen, die eine Verlängerung der Amtszeit des derzeitigen Präsidenten Emmerson Mnangagwa ermöglichen könnten, werden als Bedrohung für die demokratischen Schutzmaßnahmen in Simbabwe angesehen.

Die Lehrervereinigung warnte, dass die Änderungen nicht nur die Stabilität des politischen Systems gefährden, sondern auch die Rechte der Bürger untergraben könnten. In einem kürzlich abgehaltenen Treffen betonten die Vertreter von ARTUZ die Notwendigkeit, den Protest direkt vor dem Parlament zu organisieren, um die Aufmerksamkeit auf die Gefahren zu lenken, die von dieser Verfassungsänderung ausgehen.

Die Diskussion über die Verfassungsänderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Vertrauen in die Regierung und ihre Fähigkeit, demokratische Prinzipien zu wahren, bereits stark angekratzt ist. Die Lehrer und andere Aktivisten beabsichtigen, ihre Mobilisierung fortzusetzen, um ein Zeichen gegen die potenziellen autoritären Tendenzen der Regierung zu setzen.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa