Bei einem schweren Brand auf einer Hochzeitsfeier in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, sind am Freitag mindestens 22 Menschen getötet worden. Das Feuer brach in einem Veranstaltungsraum im Stadtteil Gombe aus, in dem sich zahlreiche Gäste zu einer Hochzeitsfeier versammelt hatten. Augenzeugen berichteten von Panik und blockierten Notausgängen, was die Flucht für viele Teilnehmer unmöglich machte.
Die Feuerwehr konnte den Brand zwar schnell löschen, doch viele Opfer erlitten tödliche Rauchvergiftungen oder wurden in der Enge des überfüllten Raumes eingeschlossen. Ein Sprecher der örtlichen Behörden bestätigte die Todeszahl und erklärte, dass die Ermittlungen bereits aufgenommen wurden. Dabei soll vor allem geklärt werden, ob Sicherheitsvorschriften missachtet wurden und wie das Feuer entstand.
Die genaue Brandursache ist bislang unklar. Erste Berichte deuten auf einen technischen Defekt an der Elektrik des Gebäudes hin, andere Spekulationen nennen offenbar ungesicherte Lichtquellen oder Feuerwerkskörper als mögliche Auslöser. Die Regierung kündigte an, strengere Kontrollen bei Großveranstaltungen in der Stadt einzuführen, um ähnliche Tragödien in Zukunft zu verhindern.
Die Katastrophe hat landesweit Entsetzen ausgelöst. In sozialen Netzwerken verbreiteten Nutzer:innen Trauermeldungen und forderten bessere Sicherheitsstandards für öffentliche Versammlungen. Die Kirche von Kinshasa kündigte eine Gedenkveranstaltung für die Opfer an, während die Hinterbliebenen um Unterstützung bitten.
Quellen: Al Jazeera English