Bei einer Razzia am Frachtterminal des Maputo International Airport hat die mosambikanische Nationale Kriminalermittlungsbehörde (SERNIC) 1,4 Tonnen Fentanyl beschlagnahmt. Die heute bekannt gegebene Aktion markiert einen bedeutenden Schlag im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel und ist einer der größten Drogenfunde in der Geschichte Mosambiks.
Fentanyl gilt als extrem potent – es ist bis zu 100-mal stärker als Morphin und 50-mal stärker als Heroin. Bereits kleine Mengen können tödlich wirken. Die beschlagnahmte Menge hätte nach Schätzungen internationaler Drogenexperten Millionen von Dosen für den Schwarzmarkt ermöglichen können. Die genaue Herkunft und das Ziel der Lieferung sind noch unklar, Ermittlungen laufen.
Die Behörden betonten, dass der Fund zeigt, wie Mosambik zunehmend als Transitland für internationale Drogenhändlerringe genutzt wird. SERNIC kündigte verstärkte Kontrollen an den Grenzen und Flughäfen an, um weitere Schmuggelversuche zu vereiteln. Internationale Partnerorganisationen wie die UNODC (Vereinte Nationen-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung) haben Mosambik in der Vergangenheit bereits bei der Stärkung seiner Grenzkontrollen unterstützt.
Der Vorfall unterstreicht die wachsende Bedrohung durch synthetische Drogen in der Region. Experten warnen, dass der illegale Handel mit Fentanyl nicht nur globale Märkte wie Nordamerika und Europa bedroht, sondern zunehmend auch afrikanische Länder selbst gefährdet.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa