Maputo – Mosambiks Präsident Daniel Chapo hat am Montag klargestellt, dass islamistische Terroristen in der nördlichen Provinz Cabo Delgado derzeit keine Städte besetzt halten. Diese Aussage erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Sicherheitsbedenken in der rohstoffreichen Region, wo seit 2017 immer wieder Angriffe verzeichnet werden.
„Es ist wichtig zu betonen, dass diese Gruppen zwar operativ aktiv sind, aber keine städtischen Gebiete unter ihrer Kontrolle haben“, so Chapo in seiner Erklärung. Die Provinz Cabo Delgado ist reich an Erdgasvorkommen und war Schauplatz zahlreicher Gewalttaten durch die mit dem IS verbündete Gruppe Ansar al-Sunna.
Experten warnen jedoch vor einer Verharmlosung der Situation. Trotz militärischer Erfolge durch gemeinsame Operationen mosambikanischer und ruandischer Truppen kommt es weiterhin zu sporadischen Überfällen auf Dörfer und strategische Infrastruktur. Die Regierung betont ihre Entschlossenheit, die Sicherheit in der Region wiederherzustellen, während gleichzeitig tausende Vertriebene auf eine Rückkehr in ihre Heimatgebiete warten.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa