Das namibische Ministerium für Industrie, Bergbau und Energie hat Berichte über das vermeintliche Scheitern der Verhandlungen um eine Beteiligung an dem weltweit führenden Diamantenunternehmen De Beers entschieden zurückgewiesen. Minister Amutse erklärte, die in Umlauf befindlichen Informationen seien „irreführend und inkorrekt“ und beruhten nicht auf offiziellen Standpunkten.
Die Spekulationen hatten in den vergangenen Tagen für Unruhe in wirtschaftspolitischen Kreisen gesorgt, da eine staatliche Beteiligung an De Beers als strategisches Ziel der namibischen Rohstoffpolitik gilt. Das Land strebt eine stärkere nationale Kontrolle über seine natürlichen Ressourcen an, insbesondere im Bergbausektor, der einen zentralen Pfeiler der Wirtschaft darstellt.
Obwohl konkrete Verhandlungsdetails nicht offengelegt wurden, betonte das Ministerium, dass die Gespräche weiterhin laufen und Namibia weiterhin an einer fairen und nachhaltigen Beteiligungsregelung arbeite. Die Regierung bekräftigte ihr Ziel, die Wertschöpfung aus Diamantfunden stärker im Land zu verankern.
Experten sehen in der De-Beers-Frage einen symbolträchtigen Schritt zur wirtschaftlichen Souveränität. Sollte Namibia eine Beteiligung erlangen, könnte dies langfristig zu höheren Staatseinnahmen und mehr Einfluss in der globalen Diamantenindustrie führen.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa