Am Samstagmorgen kam es in der Gemeinde Outjo im Norden Namibias zu einem bewaffneten Zwischenfall zwischen Anti-Poaching-Rangern und zwei vermuteten Wilderern. Die Ranger hatten auf einem privaten Bauernhof eine verdächtige Bewegung bemerkt und die beiden Männer anhalten wollen. Als diese laut offiziellen Angaben nicht reagierten und das Feuer eröffneten, erwiderten die Rangereinheiten das Schießen.
Bei der Auseinandersetzung wurde einer der Verdächtigen leicht verletzt und vorerst festgenommen. Der zweite Mann konnte vorübergehend fliehen, steht aber weiter unter Verdacht. Die Behörden haben eine umfassende Fahndung eingeleitet. Der Vorfall unterstreicht erneut die angespannte Lage im Kampf gegen Wilderei, insbesondere in Gebieten nahe dem Etosha-Nationalpark, einem der bekanntesten Schutzgebiete Namibias.
Die namibische Regierung hat in den letzten Jahren verstärkt in den Ausbau ihrer Naturschutztruppen investiert, um gefährdete Tierarten wie Elefanten und Nashörner zu schützen. Trotz dieser Bemühungen bleibt die illegale Jagd eine ernste Bedrohung für den Naturschutz und die lokale Ökotourismus-Branche.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa