Die nigerianische Armee hat in der Gemeinde Aggah im Bundesstaat Imo die sterblichen Überreste von Chief Ibe Anyadu geborgen, einem angesehenen lokalen Führer, der mutmaßlich ermordet wurde. Die Exhumierung erfolgte durch Truppen der 34. Artillerie-Brigade im Rahmen der Militäraktion „Operation Eastern Sanity II“, wie das Militär am Montag offiziell mitteilte.
Die Soldaten operieren im Rahmen der von der Armee geführten Sicherheitskampagne „Operation Udoka“, die darauf abzielt, bewaffnete Gruppen im Südosten Nigerias zu bekämpfen und die regionale Sicherheit zu stärken. Die Exhumierung wird als bedeutender Durchbruch bei den laufenden Ermittlungen zu kriminellen Gewalttaten in der Region angesehen.
Chief Ibe Anyadu galt als einflussreicher Gemeindevertreter, dessen plötzliches Verschwinden lokal für Empörung gesorgt hatte. Die genauen Umstände seiner Tötung sind noch nicht öffentlich, aber die Behörden untersuchen mögliche Verbindungen zu lokalen Konflikten oder bewaffneten Netzwerken. Die Exhumierung soll nun gerichtsmedizinische Untersuchungen ermöglichen, die zur Aufklärung des Falls beitragen können.
Die Armee betonte, dass die Aktion Teil ihrer Strategie sei, nicht nur militärisch aktiv zu sein, sondern auch bei der Aufklärung von Straftaten zu unterstützen und Vertrauen in staatliche Strukturen zurückzugewinnen.
Quellen: AllAfrica – West, AllAfrica – Nigeria