In der Demokratischen Republik Kongo (DRC) hat die Opposition eine neue Protestwelle gegen Präsident Félix Tshisekedi initiiert. Am 3. Juni soll es landesweite ‚tote Städte‘-Proteste geben, um gegen die wachsenden Befürchtungen über mögliche Pläne des Präsidenten für eine dritte Amtszeit zu demonstrieren. Die Oppositionsparteien zeigen sich besorgt über die politischen Entwicklungen und wollen ihre Mobilisierungsfähigkeit unter Beweis stellen.
Die Ankündigung der Proteste kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die politische Lage im Land angespannt ist. Kritiker werfen Tshisekedi vor, die demokratischen Prinzipien zu untergraben und die Macht zu konzentrieren. Die Opposition hofft, dass die Proteste nicht nur nationale, sondern auch internationale Aufmerksamkeit auf die Situation in der DRC lenken.
Zusätzlich zu den Protesten steht die DRC vor weiteren Herausforderungen, darunter humanitäre Krisen und anhaltende Konflikte im Osten des Landes.
Quellen: The Africa Report, AllAfrica – Central Africa