Polizei setzt Gummigeschosse gegen Malawier in Durban ein

Am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, eskalierte die Situation in Sherwood Hall in Durban, als die Polizei gegen malawische Staatsangehörige vorging. Berichten zufolge weigerten sich viele Männer, in das Lindela Rückführungszentrum in Gauteng gebracht zu werden, was zu einem Einsatz von Gummigeschossen und Blendgranaten durch die Polizei führte.

Die Vorfälle ereigneten sich im Kontext einer größeren Maßnahme zur Rückführung von Migranten, wobei insgesamt 676 Malawier in ihre Heimat abgeschoben werden sollten. Die Frauen hatten das Privileg, in Bussen nach Hause zu fahren, während die Männer in ein Rückführungszentrum gebracht wurden, was zu Spannungen und Unruhen führte.

Die malawischen Behörden und Menschenrechtsorganisationen haben die Vorgehensweise der Polizei kritisiert und auf die Notwendigkeit hingewiesen, Migranten in solchen Situationen mit mehr Respekt und Würde zu behandeln. Während die Lage in Durban weiterhin angespannt bleibt, stellt sich die Frage, wie die malawische Regierung auf diese Vorfälle reagieren wird und welche Maßnahmen zum Schutz ihrer Bürger im Ausland ergriffen werden können.

Quellen: AllAfrica, Africanews