Das Wasserversorgungsunternehmen WASAC Development Ltd hat nach Angaben der New Times einen neuen Bauunternehmer für die Fertigstellung einer Fäkalschlammbehandlungsanlage und einer Deponie in Rubavu gesucht. Der ursprüngliche Vertrag wurde aufgrund mangelhafter Leistungen gekündigt, wie aus offiziellen Mitteilungen hervorgeht. Die Anlage soll langfristig die sanitären Bedingungen in der Grenzstadt am Lake Kivu deutlich verbessern und zur Umweltentlastung beitragen.
Rubavu, eine wachsende Stadt im Westen Ruandas, steht vor steigenden Herausforderungen in der Abwasserentsorgung. Die neue Behandlungsanlage ist Teil eines umfassenden Infrastrukturprogramms, das die Abhängigkeit von ungeklärter Abwasserentsorgung verringern soll. Mit der Fertigstellung wird erwartet, dass die Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung sinken und die Umweltbelastung des Sees reduziert wird.
WASAC betonte, dass die Auswahl des neuen Auftragnehmers transparent und gemäß den nationalen Beschaffungsrichtlinien erfolgen werde. Der Projektzeitplan soll so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, um die Ziele der nationalen Sanitärstrategie bis 2030 nicht zu gefährden. Die Behörden hoffen, dass die Lektionen aus dem gescheiterten Vertrag genutzt werden, um zukünftige Bauprojekte effizienter zu steuern.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa