Ruandische Staatsbürger, die nach Jahren im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo (DRK) in ihre Heimat zurückgekehrt sind, berichten von einem tiefgreifenden Kontrast zwischen den instabilen Lebensbedingungen in der DRK und der geordneten, sicheren Umgebung in Ruanda. Die Rückkehrer, viele von ihnen ehemalige Flüchtlinge oder wirtschaftliche Migranten, lobten die Stabilität, Infrastruktur und staatliche Effizienz ihres Heimatlandes.
Die Region um die ostkongolesischen Städte Goma und Bukavu bleibt weiter von bewaffneten Konflikten, Vertreibungen und humanitären Krisen betroffen. Im Gegensatz dazu beschreiben die Rückkehrer Ruanda als Land mit funktionierenden Institutionen, niedriger Kriminalität und kontinuierlichem wirtschaftlichen Fortschritt. Besonders hervorgehoben wurden die Sauberkeit der Städte, die Zuverlässigkeit öffentlicher Dienste und die Chancen für Bildung und Beschäftigung.
Ihre Aussagen unterstreichen nicht nur die anhaltenden Sicherheitsprobleme in großen Teilen der DRK, sondern auch das Ansehen Ruandas als eines der am besten regierten Länder Ostafrikas. Die ruandische Regierung hat in den vergangenen Jahrzehnten massiv in Sicherheit, Bildung und digitale Verwaltung investiert – Faktoren, die nun auch als Anziehungskraft für Diaspora-Mitglieder wirken. Die Rückkehrer betonten, dass sie trotz familiärer oder wirtschaftlicher Bindungen in der DRK letztlich die Stabilität Ruandas als entscheidend für ihre Lebensplanung erachteten.
Quellen: New Times, AllAfrica – East Africa