Der saharauische Botschafter in Äthiopien und bei der Afrikanischen Union, Lamine Baali, hat die Anstrengungen des Landes im Bereich Umweltschutz ausdrücklich gewürdigt. Bei einem Treffen in Addis Abeba betonte Baali, dass Äthiopiens Green Legacy Initiative (GLI) ein „exemplarisches Vorbild“ für den Umgang mit der Klimakrise auf dem afrikanischen Kontinent darstelle.
Die GLI, die 2019 unter Premierminister Abiy Ahmed ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die massive Entwaldung des Landes rückgängig zu machen und die Bodenerosion einzudämmen. Bislang wurden im Rahmen der Initiative mehrere Milliarden Bäume gepflanzt – eine der ehrgeizigsten Aufforstungskampagnen weltweit. Die Initiative kombiniert staatliche Mobilisierung mit breiter Bürgerbeteiligung, einschließlich Schulen, Behörden und Freiwilligenorganisationen.
Baali hob hervor, dass solche lokal verankerten, aber kontinental wirksamen Maßnahmen entscheidend seien, um die ökologischen Herausforderungen Afrikas zu bewältigen. Angesichts zunehmender Dürren, Ernteausfälle und Desertifikation in vielen Regionen des Kontinents könne Äthiopiens Ansatz als Blaupause für andere Länder dienen. Internationale Organisationen wie die Afrikanische Union und die UNCCD haben die GLI bereits als Modellprojekt anerkannt.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – North Africa, AllAfrica – Ethiopia