Sambische Behörden stoppen sieben somalische Migranten in Ricesäcken

Behörden in Sambia haben am Donnerstag sieben somalische Staatsbürger aufgegriffen, die illegal über eine der wichtigsten Schmuggelrouten in der südlichen Afrikanischen Gemeinschaft für Entwicklung (SADC) befördert werden sollten. Die Migranten waren unter Säcken mit Reis in einem Fahrzeug versteckt, das die Grenze nach Simbabwe passieren sollte, wie aus Berichten hervorgeht.

Der Vorfall markiert die jüngste Razzia im Rahmen der Bemühungen Sambias, irreguläre Migration entlang der zentralen Transitroute zu unterbinden. Diese Route wird oft von Migranten aus dem Horn von Afrika genutzt, die nach Südafrika oder in andere Länder weiterreisen, um Asyl zu beantragen oder Arbeit zu finden. Die sieben Festgenommenen sollen nun den zuständigen Behörden übergeben und gemäß den geltenden Migrationsgesetzen behandelt werden.

Experten weisen darauf hin, dass Sambia zunehmend zur Durchgangsroute für Migranten aus Konfliktgebieten wie Somalia wird, was die Herausforderungen für die Grenzkontrollen verstärkt. Die Entdeckung der versteckten Personen unter Lebensmittellieferungen verdeutlicht die riskanten und oft lebensgefährlichen Methoden, die Schleuserorganisationen nutzen, um Migranten durch mehrere Länder zu transportieren.

Die sambische Regierung betont ihre Zusammenarbeit mit regionalen Partnern, um illegale Netzwerke zu zerschlagen. Gleichzeitig wird international um Unterstützung bei der Bewältigung der humanitären und sicherheitspolitischen Konsequenzen gebeten. Die genaue Herkunft des Fahrzeugs und die Identität der verantwortlichen Schmuggler sind Gegenstand laufender Ermittlungen.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Southern Africa