Schwerer Busunfall in Algerien: Mindestens 25 Tote, Premierminister besucht Verletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Algerien sind am Donnerstag mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus war auf einer Landstraße außer Kontrolle geraten und in einen tiefen Abhang gestürzt. Zahlreiche weitere Insassen wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Algeriens Premierminister Sifi Ghrieb reiste noch am Tag des Unglücks in die Region, um die Lage zu begutachten. Er besuchte eines der Krankenhäuser, in dem die Schwerverletzten behandelt werden, und sprach mit medizinischem Personal sowie Angehörigen der Opfer. In einer kurzen Stellungnahme bezeichnete er den Vorfall als nationale Tragödie und kündigte eine umfassende Untersuchung der Unfallursache an.

Die genaue Unfallursache ist bislang unklar. Ermittler prüfen, ob technischer Defekt, Fahrerermüdung oder widrige Wetterbedingungen zum Unglück beigetragen haben. Algerien verzeichnet regelmäßig schwere Verkehrsunfälle, oft aufgrund schlechter Straßenbedingungen oder mangelnder Fahrzeugwartung. Die Regierung hat in den letzten Jahren Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ergriffen, doch die Zahl der Todesopfer bleibt hoch.

Quellen: BBC News – Africa