Die simbabwische Regierung hat im Anschluss an ein schweres Busunglück in Südafrika eine nationale Katastrophe ausgerufen. Bei dem Unfall kamen 11 simbabwische Bürger ums Leben, die gerade von Kapstadt aus in ihre Heimat zurückkehrten. Das offizielle Dekret ermöglicht es der Regierung, schneller auf humanitäre und logistische Maßnahmen zuzugreifen, darunter die Identifizierung der Opfer und die Organisation der Rückführung ihrer sterblichen Überreste.
Der Unfall ereignete sich auf einer Fernstraße in der südafrikanischen Provinz Limpopo, als der Reisebus aufgrund noch ungeklärter Ursachen von der Straße abkam und umkippte. Die südafrikanischen Behörden bestätigten, dass unter den Toten ausschließlich simbabwische Staatsangehörige waren. Die simbabwische Regierung arbeitet eng mit den südafrikanischen Behörden zusammen, um die Identität aller Opfer zu klären und die Familien zu unterstützen.
Ministerpräsidentin Constantino Chiwenga sprach im Parlament von einer „traurigen Tragödie, die das gesamte Volk Simbabwes betrifft“. Die Regierung kündigte an, Trauerfeiern auf nationaler Ebene vorzubereiten, sobald die sterblichen Überreste in Harare eintreffen. Gleichzeitig werden psychosoziale Unterstützungsprogramme für die betroffenen Familien aktiviert.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Latest, AllAfrica – South Africa